Dienstag, 15. April 2014

SANDRA REGNIER • DAS GEHEIME VERMÄCHTNIS DES PAN

Klappentext

Bildquelle
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

Review

Vom StarClub der Schule nur "City" (weil sie schmutzig und klobig wie eine Stadt sei) genannt, ein paar Kilos zu viel auf den Hüften, keine Eltern die mit Geld um sich werfen - das ist Felicity Morgan. Sie und ihre Freunde nennen sich freiwillig den "LooserClub". Als Lee an Felicitys auftaucht, sind alle weiblichen Wesen dieser Schule in ihn verliebt. Nur Felicity ist der Meinung dass es keinen Sinn macht, dem schönsten Mann der Welt nach zu sabbern, wenn man selber tothässlich ist. Nur ist es so, dass Lee sich aber sehr für Felicity zu interessiren scheint. Er ist für sie da, wenn sie ihn unbedingt braucht, scheint ihre Gedanken lesen zu können und er lässt sich einfach nicht von ihr vertreiben. Was Felicity nicht weiss, ist dass Lee und sie eine uralte Prophezeiung verbindet.


Meine Empfehlung

Ich finde Fay (so wird Felicity von Lee genannt) als Protagonistin sehr interessant. Obwohl sie absolut kein Selbstbewusstsein besitzt, hat Fay mich mit ihrer Schlagfertigkeit oftmals zum Lachen gebracht. Sie ist eine junge Frau, die selbstlos ihrer Mutter im Pub aushilft, ohne auch nur einen Rappen/Cent zu verlangen. In ihrer Situation wäre mir der Geduldsfaden schon so oft gerissen, dass ich (an ihrer Stelle) einfach ausgezogen und die (arrogante, dumme, herzlose) Mutter einfach alleine gelassen hätte.
Leider gibt es manchmals Stellen, die einfach sooooo kitschig sind, dass man schreien könnte. Aber im nächsten Moment bringt mich Fay so zum Lachen dass ich da gerne drüber wegschaue.

Besonders finde ich, dass man das erste Kapitel aus der Sicht von Lee hört, dann nochmals aus der Sicht von Fay. Ich mochte das, weil man dadurch ein wenig "Vorwissen" gegenüber Fay hat, trotzdem aber nicht total über Lee's Pläne bescheid weis.

Jeder der die Nase von den schönen, talentierten, witzlosen Protagonisten voll hat, soll sich dieses Buch mal anschauen.

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