
Klappentext
Alia und Leander gelten als Traumpaar. Sogar als Traumfamilie, denn da gibt es noch Töchterchen Katie. Wie alle Freunde um sie herum glaubt die liebenswert-chaotische Alia, das mit ihr und Leander sei etwas Besonderes. Umso schlimmer ist der Absturz, als Leander auf einmal den Satz raushaut, den Alia nur aus den Groschenromanen kennt, über die sie an der Uni forscht: »Alia, ich muss dir was sagen, es gibt da eine andere …« Für Alia bricht eine Welt zusammen. Dass Liebe so verdammt wehtun kann, hatte sie nicht für möglich gehalten. Mühsam rappelt sie sich mithilfe ihrer Freundinnen und des neuen grummeligen Nachbarn halbwegs auf, da steht Leander plötzlich wieder vor der Tür.Review
Liebeskummer ist ein Wort. Will man das Gefühl kennen lernen was hinter diesem Wort steckt, sollte man am besten dieses Buch lesen. Alia wird von ihrem Leander betrogen. Als ob dies nicht reichen würde, verlässt er Alia noch wegen seiner Affäre. Alia ist am Boden zerstört. Langsam, ganz langsam kommt sie mit der Situation klar. Dies ist grösstenteils ihrem mysteriösen Nachbar zu verdanken. Als Leander wieder vor der Tür steht, lässt sie alles stehen und liegen damit sie ihren Leander mit offenen Armen empfangen kann. Nur damit er sie gleich wieder sitzen lässt.Leander war mir während des Buches überhaupt nicht sympathisch. Er ist total rücksichtslos gegenüber Alia, seiner Tochter und dem ganzen Umfeld. Ich kann Menschen wie Leander überhaupt nicht leiden.
Alia hingegen ist eigentlich ein sehr sympathischer Mensch. Ihre Ausbrüche konnte ich noch nicht so sehr nachvollziehen. Sie hat Leanders neue Wohnung in ihre Einzelteile zerlegt.
Am besten hat mir der Schreibstil gefallen. Die Kapitel sind extrem kurz gehalten, es sind auch viele "Kraftausdrücke" vorhanden (Beispiel: Kinderfi****), was mir das Gefühl der "Realität" gegeben hat. Ich selber würde meinem Freund nicht sagen "Ich finde das nicht korrekt dass du mich betrogen hast", naaain ich würde mich etwa so ausdrücken: "Du arrogantes Ar***lo**, was geht in deinem mikrigen Hirn ab, dass du diese Sc****** vö******?".
Ich würde das Buch an junge Menschen ab 16 oder auch ein wenig älter empfehlen. Ein Buch das so ein trauriges Thema behandelt hätte ich nicht früher lesen wollen.
Hey,
AntwortenLöschenich glaube über die Kraftausdrücke kann man streiten. Natürlich macht es das Buch in gewisserweise authentisch, denn du hast Recht, niemand sagt "ich finde es aber nicht schön, dass du mich betrogen hast." Da schreit man, da verliert man die Kontrolle und da benutzt man vielleicht auch unangemessen Audrücke. Ich weiß aber nicht, ob ich den Satz den du zum Ende hin geschrieben hast, in einem Buch lesen möchte. Das wäre mir dann doch zu umgangssprachlich, zu derb. Für mich sollte ein Buch auf jeden Fall authentisch sein, auch in der Sprache, aber dennoch muss es sich von dem unterscheiden, was man in der Realität erleben würde. :D Keine Ahnung wie ich mich da gerade erklären soll. Es gibt einfach mMn einen Unterschied zwischen dem was man in der realen Situation tut und sagt und dem was man in der gleichen nur niedergeschriebenen Situation tut und sagt.
Interessant finde ich ja, dass du das Alter nur auf den traurigen Inhalt beziehst. Nach deiner Rezension würde ich das eher auf die Kraftausdrücke schieben ;)
Liebe Grüße
j125
Ich weis genau was du meinst. Sowas möchte ich auch nicht in einem Buch lesen. Luisa Buresch hats recht gut hingekriegt. Einerseits umgangssprachlich andererseits doch nicht zu derb. Wahrscheinlich würde ich meinen Freund auch nicht so beschimpfen. (; Ich wollte es nur ein bisschen verständlich darstellen..
LöschenAlso Kraftausdrücke finden sich immer wieder. Dies ist auch für 14-Jährige oder sogar noch jüngere Alltag. Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, haben wir uns schon in der 3. Klasse hässliche Wörter um den Kopf gehauen. :D